Freitag, 23. September 2022
20 Uhr, Rokokotheater

29. Konzert mit Stipendiaten der Jürgen Ponto-Stiftung

Franz Hartmann, Oboe

Elias Neuwirth, Fagott

Pauline Nigg, Horn

Philharmonisches Orchester Heidelberg
Paul Taubitz, Dirigent

Wolfgang Amadeus Mozart 1756-1791
Sinfonie F-Dur KV 75

Anton Dimler 1753 - 1827
Konzert Es-Dur für Horn und Orchester

Ludwig August Lebrun 1752 - 1790
Konzert F-Dur für Oboe und Orchester

Peter von Winter 1754 - 1825
Concertino für Fagott und Orchester

Lebrun, Dimler und von Winter, alle drei in Mannheim geboren, waren bereits in jungen Jahren Mitglieder der Mannheimer Hofkapelle: Lebrun mit 12, Dimler mit 14 und von Winter gar mit 10 Jahren. Und obwohl die drei Musiker und Komponisten so kurz nacheinander geboren wurden, lässt sich an ihren Werdegängen eine interessante Entwicklung der Konzertkomposition beobachten. Lebrun und Dimler komponierten vornehmlich virtuose Werke für ihre ”eigenen” Instrumente. Von Winter löste sich von diesem Prinzip und erschuf durchkomponierte Sinfonien jeglicher Couleur. 1778 verlegte Kurfürst Carl Theodor seine Residenz von Mannheim nach München. Ein Großteil seiner Hofkapelle begleitete ihn, darunter auch Dimler und von Winter. Letzterer machte sich in der bayrischen Hauptstadt besonders einen Namen als Komponist zahlreicher Ballette und Opern, darunter auch der Versuch einer Fortsetzung der ”Zauberflöte”.
Wie jedes Jahr freuen wir uns, die Bühne, auf der einst begnadete Solisten der Hofkapelle spielten, jungen aufstrebenden Talenten der Jürgen Ponto-Stiftung zur Verfügung stellen zu können. Mit Unterstützung der Heidelberger Philharmoniker wagen sie sich an die Werke ihrer Vorfahren.

In Zusammenarbeit mit der Jürgen Ponto-Stiftung und dem Forschungszentrum Hof | Musik | Stadt.