Freitag, 24. September
19:30 Uhr, Rokokotheater

Der Vorverkauf startet Corona-bedingt zu einem späteren Zeitpunkt

Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim

Johannes Moesus, Dirigent

Nikolaus Friedrich, Bassettklarinette

Joseph Martin Kraus 1756 -1792
Sinfonie C-Dur VB 138
Wolfgang Amadeus Mozart 1756 -1791
Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur KV 622
Wolfgang Amadeus Mozart
Quartett D-Dur KV 155 / KV 134a „2. Mailänder Sinfonie“
Luigi Boccherini 1743 - 1805
Sinfonie Nr. 3 C-Dur op. 12, Nr. 3 G 505

„Ach, wenn wir nur clarinetti hätten“
(Mozart am 3.12.1778 aus Mannheim an seinen Vater Leopold)

Zu Mozarts Zeiten war die Klarinette noch ein eher exotisches Instrument, dennoch hat sich der Komponist ihr hingebungsvoll gewidmet. Seine Liebe zu diesem Instrument fand 1791, kaum zwei Monate vor seinem Tod, ihren Höhepunkt. Von Krankheit gezeichnet, brachte er mit dem Klarinettenkonzert ein Meisterwerk und mit dessen Adagio die berühmteste, meistgespielte Melodie zu Papier, die wir mit dem Instrument in Verbindung bringen.
Eröffnet wird das Konzert mit einer Sinfonie von Josef Martin Kraus. Nicht nur die fast identischen Lebensdaten und seine Herkunft, sondern auch die Einschätzung vieler Zeitgenossen gaben ihm den Beinamen „Odenwälder Mozart“. Und auch der dritte Komponist des Abends, Luigi Boccherini, kann mit lokalen Bezügen aufwarten: So wäre der eigentliche Cellovirtuose seinerzeit fast als Solo-Cellist an die Mannheimer Hofkapelle engagiert worden. So klein war Europa damals schon …
Das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim, seit nunmehr 70 Jahren ein Garant für einen frischen und packenden musikalischen Zugriff und ein gern gesehener Gast in Schwetzingen, beehrt uns in diesem Jahr unter der Leitung von Johannes Moesus.
Nikolaus Friedrich wird Mozarts Klarinettenkonzert selbstverständlich auf der Bassettklarinette spielen, für die es ursprünglich konzipiert und geschrieben wurde und die den speziellen Reiz des Werkes viel klarer zum Ausdruck bringt.