Sonntag. 7. Oktober 2018
11:00 Jagdsaal

Vogler Quartett


Tim Vogler (Violine)
Frank Reinecke (Violine)
Stefan Fehlandt (Viola)
Stephan Forck (Violoncello)


& Nikolaus Friedrich (Bassetklarinette)


Vogler Quartett                                             Nikolaus Friedrich


Programm

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
     Streichquartett Nr. 11 Es-Dur KV 171
Dieter Mack (*1954)
    "Suara-Suara" für Bassetklarinette und Streichquartett       Uraufführung
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
     Streichquartett Nr. 18 A-Dur KV 464


Individualität, die sich im Gemeinsamen entfaltet – hier liegt wohl das Geheimnis des Vogler Quartetts, welches seit 1985 in unveränderter Besetzung weltweit eine einzigartige Karriere verfolgt. Mit kammermusikalischer Intelligenz, spieltechnischer Souveränität und interpretatorischem Feingefühl lassen Tim Vogler, Frank Reinecke, Stefan Fehlandt und Stephan Forck einen unverkennbaren Streichquartettklang entstehen, der dank der lebendigen Ensemblekultur immer neue Perspektiven gewinnt.

Eingebettet zwischen einem frühen und einem späten Streichquartett von Mozart, kommt "Suara-Suara" für Bassettklarinette (auch Bb-Klarinette) und Streichquartett von Dieter Mack zur Uraufführung – eine Auftragskomposition der Mozartgesellschaft Schwetzingen. Der Komponist schreibt hierzu:
"Die Kombination eines historischen Instruments, der Bassettklarinette mit einem der zentralen Genres der Musikgeschichte seit etwa 1700, dem Streichquartett, löst Fragen aus. Behandelt man das Zusatzinstrument solistisch, greift man eventuell auf Mozart zurück, aber vor allem: Was kann heute noch nach Nono, Ferneyhough und einigen Anderen für Streichquartett komponiert werden? (…) Der indonesische Begriff "Suara" ist mit "Stimme" nur unzulänglich übersetzt (…), denn er impliziert ebenfalls "Meinung" oder "Klang" oder einfach nur "Vokales". Die Mehrdeutigkeit des Begriffs wurde somit zum Ausgangspunkt kompositorischer Überlegungen zwischen reiner Monophonie, über heterogene Strukturen bis hin zu scheinbar polyphonen Passagen, die sich aber auf Grund ihrer Zeitlichkeit eher als Klangraum manifestieren. (…)"

Dieter Mack erhielt nach seiner klassischen Ausbildung, unter anderem bei Klaus Huber, wesentliche Im-pulse durch die Beschäftigung mit der Musik des ostasiatischen Raumes. Dieter Mack hat seit 2003 eine Professur für Komposition an der Musikhochschule Lübeck inne.


Schwetzinger Zeitung vom 05.10.2018:
"Spannende Mischung"
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und
Schwetzinger Zeitung vom 09.10.2018:
"Macks neue Komposition bejubelt"    (bitte anklicken)