Freitag, 28. September 2018
20:00 Uhr, Rokokotheater

Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim


Solistin: Lena Neudauer (Violine)
Dirigent: Timo Handschuh

Lena Neudauer              Oliver Robe


Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim

 

Programm

Michael Haydn (1737-1806)
      Sinfonie Nr. 7 E-Dur, Perger 5
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
     Konzert für Violine und Orchester Nr. 3 G-Dur KV 216
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
     Sinfonie C-Dur KV 157 "Mailänder Sinfonie"
Joseph Haydn (1732-1809)
     Sinfonie Nr. 88 G-Dur Hob I:88   

 

"Neudauers Zugriff ist grundsätzlich von einer tief beseelten Atmosphäre durchdrungen (…) nicht nur Melos und Lyrik, sondern auch unbeschwerte Heiterkeit blühen dadurch umso mehr."(Südd. Ztg 2015)

Lena Neudauer, 1984 in München geboren, passt in keine Schublade. Obwohl sie schon früh eine außergewöhnliche Begabung zeigte, sah sie sich nie als Wunderkind. Im Alter von drei Jahren begann sie mit dem Geigenspiel. Internationale Aufmerksamkeit errang Lena Neudauer, als sie 15-jährig spektakulär den Leopold-Mozart-Wettbewerb in Augsburg nicht nur gewann, sondern auch nahezu alle Sonderpreise erhielt. Mutig und klar entschied sie sich gegen den frühzeitigen Beginn ihrer Karriere. Sie nahm sich schlicht Zeit zu reifen. Ihre Offenheit für die unterschiedlichsten musikalischen Richtungen hat Lena Neudauer immer weiter entwickelt. Wenn Lena Neudauer Mozart spielt, passiert etwas Magisches, als ob sie entschwebt und nur noch die Musik hinterlässt, in deren Bann man gezogen wird. Als Partner stellt sich das Südwestdeutsche Kammerorchester an ihre Seite. Mozart im Spannungsfeld der Brüder Michael und Joseph Haydn verspricht einen heiteren und trotzdem äußerst spannenden Konzertabend.

Oliver Robe
Der französische Dirigent Olivier Robe wurde zunächst als Cellist ausgebildet – in seiner Heimatstadt Caen, dann in Paris und zuletzt an der Folkwang-Universität der Künste in Essen. Anschließend entschied er sich für das Studium der Orchesterleitung bei dem legendären Dirigentenlehrer Jorma Panula in Finnland.
Olivier Robes Karriere begann mit verschiedenen europäischen Orchestern, darunter die Sinfonieorchester von Vaasa, Kuopio, Trondheim und Dubrovnik, die Nürnberger Symphoniker, das Kammerorchester Berlin, das Leopoldinum-Kammerorchester Warschau und das Rundfunk-Orchester Bukarest. Kürzlich debütierte er erfolgreich beim Bangkok Symphony Orchestra, beim Philharmonischen Orchester Thüringen-Gotha und beim Königlichen Philharmonischen Orchester von Flandern – alle Orchester haben ihn mittlerweile wiedereingeladen. Demnächst wird er sein Debüt beim Königlichen Philarmonischen Orchester in Lüttich geben.
Olivier Robes Repertoire umfasst verschiedene Stile von der Barockzeit bis zum 20. Jahrhundert. Der renommierte belgische Dirigent Philippe Herreweghe bat ihn bei vielen Gelegenheiten um Assistenz beim “Orchestre des Champs-Elysées”, darunter im Rahmen einer CD-Aufnahme für das Label Harmonia Mundi. Hierduch fand Olivier Robe für das klassische und romantische Repertoire sowohl einen historisch informierten als auch einen „modernen“ Zugang. Daneben arbeitete er mit zeitgenössischen Komponisten wie György Ligeti, Luciano Berio, Karlheinz Stockhausen und Mauricio Kagel zusammen.

Schwetzinger Zeitung vom 01.10.2018:
"Hört auf die Nuancen!"
    (bitte anklicken)