Samstag, 6. Oktober 2018
19:30 Uhr, Rokoktheater

Wolfgang Amadeus Mozart


Le nozze di Figaro - Die Hochzeit des Figaro

Opera buffa in 4 Akten KV 492



Libretto: Lorenzo da Ponte


Figaro und Susanna sind Bedienstete des Grafen Almaviva und wollen heiraten. Cherubino entdeckt, daß der Graf Susanna nachstellt und deshalb will der Graf ihn als Offizier wegbefördern. Nachdem Cherubino der Gräfin ein Liebeslied vorgetragen hat, klopft der wütende Graf an die Tür. Cherubino kann aus dem Fenster flüchten, der Graf findet nur Susanna vor. Der Gärtner Antonio berichtet, er habe Cherubino aus dem Fenster springen sehen, aber Figaro behauptet, er wäre es gewesen. In den Tumult platzt Marcellina herein. Sie hatte Figaro Geld geliehen und verlangt das vereinbarte Geld für das Heiratsversprechen. Die Heirat ist vom Tisch, als sich herausstellt, daß Marcellina Figaros Mutter ist. Nachts erwartet die Gräfin in Susannas Kleidern den treulosen Ehemann im Park. Figaro glaubt hingegen, seine Ehefrau will ihn betrügen. Einige Verwirrungen später finden die Paare wieder zueinander.

Landestheater Coburg
Philharmonisches Orchester Coburg




Musikalische Leitung: Johannes Braun
Inszenierung: Susanne Lietzow
Bühne: Marie-Luise Lichtenthal
Kostüme: Marie-Luise Lichten thal, Julia Pommer


 

 

Szenenausschnitt                                               Johannes Braun


Wenn Gefühl und Verstand, Komik und stille Tragik aufeinandertreffen, dann steht Wolfgang Amadeus Mozarts Opera buffa "Le Nozze di Figaro" auf dem Spielplan. Gleich mit ihrem ersten gemeinsamen Werk haben Mozart und sein Librettist Lorenzo da Ponte einen Meilenstein der Operngeschichte geschaffen. Von Mozart selbst stammte die Idee, aus Beaumarchais’ Verwechslungskomödie "La folle journée ou la mariage de Figaro" eine Oper zu machen; und das, obwohl dieses Werk aufgrund seiner gesell-schaftspolitischen Sprengkraft in Wien nicht gespielt werden durfte. Allzu deutlich wurden die Meriten des Adels in Sachen Liebe aufs Korn genommen. In diesem von Irrungen, Verwirrungen, Missverständnissen, Verwunderungen, Verwechslungen und Blamagen durchzogenem Verwirrspiel um Begierden, Leidenschaften und Eifersüchteleien ist es für Figaro nicht einfach, den Überblick zu behalten, und am Ende findet auch der liebestolle Graf wieder seinen Platz an der Seite seiner Gräfin.



In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln.

Aufführungsdauer ca. 3 Stunden, Pause nach dem 2. Akt.

Schwetzinger Zeitung vom 10.10.2018:
"Weil Liebe uns blind macht"
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