Samstag, 29. September 2018
19:30 Uhr, Jagdsaal

Bartholdy Quintett


Ulf Schneider (Violine)
Anke Dill (Violine)
Volker Jakobsen (Viola)
Barbaara Westphal (Viola)
Gustav Rivinius (Violoncello)

Bartholdy Quintett

Programm

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
     Streichquintett D-Dur KV 593
Alexander von Zemlinsky (1871-1942)
     Zwei Sätze für Streichquintett d-Moll
Franz Anton Bruckner (1824-1896)
     Streichquintett F-Dur WAB 112


Seit 2009 spielen die fünf prominenten Musiker des Bartholdy Quintetts in einer festen Streichquintettformation. Die langjährige kammermusikalische Erfahrung der einzelnen Mitglieder, die sich bereits über viele Jahre kennen, fließt in die gemeinsame kontinuierliche und intensive Arbeit ein und ermöglicht so Interpretationen größter Homogenität und Virtuosität. Neben der Beschäftigung mit bereits bekannten Werken und dem Ausgraben wahrer Perlen der Kammermusik eint die fünf Musiker des Bartholdy Quintetts zusätzlich die Lust auf Neues. Das schlägt sich in der Auslobung eines eigenen Kompositionsauftrages nieder.

Die außergewöhnliche Programmzusammenstellung spiegelt die ganze Bandbreite des Repertoires der Bartholdys wider. Nach Mozarts vorletztem Streichquintett bereiten die beiden kurzen Zemlinsky-Sätze den Boden für eines der größten Werke der Streichquintettliteratur, Bruckners Streichquintett in F-Dur, das er auf Anregung von Joseph Hellmesberger, dem ersten Geiger der damals wichtigsten Streichquartettvereinigung Wiens, komponierte. Das Quintett wurde nach der Uraufführung 1881 durch ein anderes Ensemble erst 1883 durch das verstärkte Hellmesberger-Quartett aufgeführt und wurde eines der erfolgreichsten Werke zu Lebzeiten Bruckners. Sogar einige seiner Feinde unter den Musikkri-tikern zollten ihm ihre Anerkennung.