22. Juni 2018, 20 Uhr
Rokokotheater

Benefizzweck:   
Zu Gunsten aktueller regionaler Hilfsprojekte

 

Jugendsinfonieorchester der Tübinger Musikschule

 

Dirigent:  Georg Köhler
Solist:      Lionel Jérémie Martin (Violoncello)

Schirmherrschaft:
Oberbürgermeister Dr. René Pöltl


Programm

Antonín Leopold Dvořák (1841 – 1904)
     Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 2 h-Moll op. 104
Franz Schubert (1797 –1828)
     Sinfonie Nr. 8 C-Dur D 944 ("große C-Dur")


Lionel Jérémie Martin                                       Georg Köhler

Lionel Jérémie Martin (*2003 in Filderstadt) wird seit 2008 von Joseph Hasten an der Musikschule Tübingen unterrichtet. Er ist mehrfacher 1. Bundespreisträger bei „Jugend musiziert“: 2016 gewann er einen 1. Bundespreis in der Kategorie „Violoncello solo“ und 2017 drei 1. Bundespreise in verschiedenen kammermusikalischen Besetzungen, wofür ihn die Deutsche Stiftung Musikleben mit mehreren Sonderpreisen auszeichnete. Im Mai 2017 gab der junge Cellist sein Debüt im Rahmen des Deutschen Musikschulkongresses mit den Stuttgarter Philharmonikern und dem Jugendsinfonieorchester Stuttgart in der Stuttgarter Liederhalle. Im September 2017 konzertierte er mit den Heidelberger Sinfonikern im Rahmen des Schwetzinger Mozartfestes. Für Sommer 2018 ist sein Debüt beim Lucerne Festival geplant. Lionel Martin ist Stipendiat der Jürgen Ponto-Stiftung und der Anne-Sophie Mutter-Stiftung. Die Deutsche Stiftung Musikleben präsentierte ihren Stipendiaten mit seinem Klaviertrio 2016 im Hamburger Spiegelsaal, 2017 als Jüngsten der 12 Cellisten der Deutschen Stiftung Musikleben bei ihrem Konzert „So klingt die Zukunft!“ in der Elbphilharmonie. Seit 2014 spielt er ein Instrument aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds, derzeit ein Violoncello von Niccolò Bianchi, Genua 1871, eine treuhänderische Eingabe aus Grünwalder Familienbesitz. 

Georg Köhler ist seit September 2016 Leiter des Sinfo Tübingen. Seit 2013 dirigiert er regelmäßig das Berner Sinfonieorchester, zuletzt das Familienkonzert „Der Schellenursli“ von Nils Fréderic Hoffmann. Aktuelle Wiedereinladungen führen ihn außerdem zum Kurpfälzischen Kammerorchester Mannheim und ans J. K. Tyl Theater Pilzen, Tschechien, wo er Vorstellungen „Madame Butterfly“ dirigiert. Highlights der vergangenen Spielzeit beinhalten außerdem die Wiederaufnahme von „Hänsel und Gretel“ am Theater Meiningen. In der Spielzeit 2017/18 wird Georg Köhler beim Sinfonieorchester Basel/Ballett Basel debütieren. Seit 2011 dirigierte er renommierte Orchester wie das Tonhalle-Orchester Zürich, die Bamberger Symphoniker, das Gstaad Festival Orchestra, das Musikkollegium Winterthur, die Stuttgarter Philharmoniker und das Stuttgarter Kammerorchester.
Georg Köhler absolvierte sein Dirigierstudium an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart bei Prof. Per Borin und an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) bei Prof. Johannes Schlaefli, wo er „mit Auszeichnung“ abschloss. Die Teilnahme an Meisterkursen bei renommierten Dirigenten wie David Zinman, Esa-Pekka Salonen, Bernard Haitink und Jaap Van Zweden ergänzen seine Ausbildung.

Das Orchester

Das 1955 gegründete Jugendsinfonieorchester besteht derzeit aus 70 Instrumentalisten im Alter von 14 bis 20 Jahren und gehört zur Elite der Jugendorchester in Baden-Württemberg. Die regelmäßigen Konzerte im Festsaal der Universität, Konzerttourneen zum Nargen-Festival in Estland, nach Uruguay, Japan und China ließen das Orchester große Erfolge feiern. Es gewann zahlreiche Preise, unter anderem beim Deutschen Orchester-Wettbewerb des Deutschen Musikrats. Besondere Aufmerksamkeit zog das Orchester 2009 mit der Aufführung von Mahlers 1. Sinfonie gemeinsam mit Dozenten und ehemaligen Schülerinnen und Schüler der Musikschule. 2010 führte das Orchester zum 50-jährigen Partnerschaftsjubiläums zwischen Tübingen und Aix-en-Provence Beethovens 9. Symphonie auf. Im Herbst 2015 spielte das Jugendsinfonieorchester zum 60. Jubiläum der Musikschule „Die Planeten“ von Gustav Holst. Georg Köhler übernahm die Leitung im September 2016.

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