Liebe Musikfreunde,

es ist eine schöne Schwetzinger Tradition, einmal im Jahr Wolfgang Amadé Mozart zu huldigen und seine hinreißenden Kompositionen in den Fokus von drei Konzertwochenenden zu stellen. Farbig und vielschichtig präsentiert sich der Namensgeber des Festivals.

"Zu schön für unsere Ohren und gewaltig viel Noten" urteilte Kaiser Joseph II über "Die Entführung aus dem Serail". "Gerade soviel Noten als nötig ist" entgegnete Mozart selbstbewusst. Die Uraufführung der Entführung fand am 16. Juli 1782 in Wien statt – ein grandioser Triumph für Mozart. Trotz der Einschätzung des Kaisers "Es war nichts Besonderes" wurde die Erfolgsstory der "Entführung" von keiner anderen Oper Mozarts übertroffen. Das übliche Honorar von 100 Dukaten – mehr sprang nicht heraus - ermöglichte ihm immerhin, seine Konstanze am 4. August 1782 zu heiraten – dies ohne Erlaubnis des Vaters, dessen widerwillige Einwilligung erst einen Tag nach der Hochzeit eintraf.

"Er ist der reinste aller Musiker, er ist die Musik selbst" urteilte Claude Debussy über Mozart. So entfaltet sich der Programmreigen um Mozart mit der Mannheimer Schule, dem Mozartschüler Johann Nepomuk Hummel und der Spätromantik. Der Kreis schließt mit Debussy, der 2012 seinen 150. Geburtstag feiert.

Lassen Sie sich mit den Worten Friedrich Guldas nach Schwetzingen einladen: "Für mich ist jedes Jahr ein Mozart-Jahr und jede Woche eine Mozart-Woche"

Ihre Angela Bräunig und Nikolaus Friedrich